Feldenkrais zum Ausprobieren

Hier finden Sie einige Feldenkrais-Lektionen zum Mitmachen. Es folgt immer mal wieder eine neue Lektion, so daß es sich lohnt hin und wieder auf meiner Homepage "vorbeizuschauen".

Alle diese Lektionen sind Live-Mitschnitte aus den Gruppenstunden. Das bedeutet, es gibt Hintergrundgeräusche oder "Versprecher". Das lässt sich in einer Live-Situation nicht vermeiden.
Wenn Sie Lust haben, eine "Bewusstheit durch Bewegung-Lektion" selber auszuprobieren, dann können Sie sich einfach eine Matte auf den Boden legen und dafür sorgen, dass Sie ungefähr eine Stunde ungestört sind.
Dann klicken Sie auf den Pfeil und los geht's.
Sie können die Lektion übrigens auch zur Verwendung auf ihrem Smartphone oder einem MP3-Player herunterladen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Pfeil und und wählen aus dem Menü "Audio speichern unter ...".
Drehen im Seitsitz, Donnerstag 15.03.18 - Vormittag
 

 Hier lernen Sie im Seitsitz auf dem Boden, wie Sie die Rotation um die eigene Achse verbessern können. Eine sehr interessant und ungewöhnlich aufgebaute Lektion, die auf spielerische Weise das Zusammenspiel des ganzen Körpers verbessert, um die Drehung um die eigene Achse leichter zu machen. Achtung!!!!! Nicht geeignet bei künstlichen Hüftgelenken!
Die Wirbelsäule zwischen die Schulterblätter senken, DRK 18.03.18
 

 Im Unterarmstütz lernen Sie die Brustwirbelsäule zwischen den Schulterblättern zu senken. Das ist der Teil der Wirbelsäule, der nach hinten gerundet ist und bei vielen Menschen der steifste Teil ist. Vor allem durch zu viel sitzen im Alltag, rundet sich der Abschnitt der Wirbelsäule zwischen den Schulterblättern immer mehr. Die Folge ist, wir sind nicht aufrecht, sondern gebeugt und der Kopf hängt und muss von den Nackenmuskeln mühevoll gehalten werden. Wenn der Blick dann nach vorne gerichtet sein soll, muss ich das Kinn heben und produziere damit einen Knick im Nacken. Diese Lektion ist ein Gegenmittel. Man wird belohnt mit einer aufrechteren Haltung und einem leicht getragenen Kopf.
Die Füße an der Wand, Kneipp-Verein 19.03.18
 

 Diese Lektion klärt und ermöglicht effiziente Druckverteilung der Füße. Außerdem machen wir die Fußgelenke und die Zehen beweglicher.
Den Rücken mobilisieren, 27.06.18
 

 Das ist eine Lektion, mit der Sie die Beweglichkeit der gesamten Drehachse verbessern können. Sie beginnen in der Seitenlage und rollen dann mit Arm, Kopf und Becken (also mit dem ganzen Rumpf) Richtung Zimmerdecke. Dann folgen sehr interessante Variationen, bei denen Sie Schultergürtel und Beckengürten gegenläufig bewegen. Solche gegenläufige Bewegungen bewirken eine Unterbrechung der gewohnten Bewegungsmuster und bieten dadurch die Chance, schmerzfreie Bewegungen des Rückens zu entwickeln. Außerden sind gegenläufige Bewegungen von Schultern und Becken eine wichtige Voraussetzung für geschmeidiges Gehen.
Die Hueftgelenke kennen lernen, 05.07.18
 

  In Rückenlage das Becken in verschiedene Richtungen bewegen, vor allem auch in ungewohnte Richtungen, das befreit das Becken und die Hüftgelenke. Wir bewegen mal das Becken, mal die Beine, mal alles zusammen. Das bringt ein Zuwachs an Bewegungsfreiheit und mehr Geschmeidigkeit beim Gehen.
Felxibler Brustkorb-freie Atmung, 18.09.18
 

  Ziel dieser Lektion ist es zunächst wahrzunehmen wie Sie atmen, wo Sie ihr Volumen vergrößern und wo nicht. Dann lernen Sie verschiedene Bereiche Ihres Rumpfes für die Atmung zu benutzen bzw. auszudehnen. Auf diese Weise setzten Sie Muskeln ein, die während des Atemzyklus eingesetzt werden können und sollen. Idealerweise sollten wir uns beim Atmen in alle Richtungen ausdehnen, nicht nur nach vorn und nach hinten. Am Ende der Lektion spüren Sie wie der Rumpf und die Atmung zusammenarbeiten um Ihre Haltung zu unterstützen. Gehen Sie noch etwas umher und nutzen Sie die in dieser Lektion gewonnene Bewusstheit so oft Sie können in Ihrem Alltag.
Den Kopf schaukeln und die Arme rollen 06.11.18
 

 Den Kopf auf einem halb aufgeblasenen Ball abgelegt, rollen wir diesen auf und ab. Von einem verkürzten, angespannten Nacken zu einem langen, entspannten Nacken. Rollen dann die Arme auf dem Boden und erleben und erkennen die Zusammenhänge zwischen dem Gebrauch der Arme mit den Schultern, der Haltung vom Kopf mit dem Nacken. Und was das mit den Schultern macht... Und mit dir insgesamt!

Ein wichtiger Hinweis noch:
Bitte gehen Sie niemals bis an die Grenze Ihrer Bewegungsmöglichkeiten und respektieren Sie Schmerzen als Warnsignal des Körpers. Wenn Sie noch keine Erfahrung mit der Feldenkrais-Methode haben, dann wird es Ihnen am Anfang seltsam vorkommen, die Bewegungen klein und langsam auszuführen. Doch genau das ist wichtig, weil dadurch die Aufmerksamkeit im Nervensystem steigt und wir Unterschiede feststellen können. Es ist keine Anstrengung gefragt, sondern interessiertes und spielerisches Ausprobieren mit Freude am Tun.
Sollten Sie medizinische Bedenken haben, dann konsultieren Sie zuerst einen Arzt.


© Bettina Teichmann - Kleiststrasse 38 - 46414 Rhede - Tel: 0 28 72 - 92 39 97